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Nachhaltigkeit & Kreislaufwirtschaft aus Überzeugung
Nachhaltigkeit beginnt für uns im Boden – denn er ist die Grundlage jeder Landwirtschaft. Seine Schonung und der Erhalt der natürlichen Fruchtbarkeit haben für uns oberste Priorität. Aus unserer Sicht ist gesunder Boden durch nichts zu ersetzen. Deshalb fördern wir ihn gezielt und verantwortungsvoll, immer abgestimmt auf die tatsächlichen Bedürfnisse der Pflanzen.
Eine ausgewogene Nährstoffversorgung, ergänzt durch natürlichen Humus, erfolgt ausschließlich in den Mengen, die die Kulturen benötigen. Überdüngung und damit verbundene Auswaschungen ins Grundwasser vermeiden wir konsequent. Ebenso verzichten wir auf das Befahren der Flächen bei Nässe, um das empfindliche Bodengefüge zu schützen. Pflanzenschutzmaßnahmen setzen wir mit Augenmaß ein – so viel wie notwendig, so wenig wie möglich.
Ein weiterer wichtiger Baustein ist der regelmäßige Anbau von Zwischenfrüchten. Sie dienen der Gründüngung, fördern das Bodenleben und schützen die Flächen effektiv vor Erosion. Ergänzend engagieren wir uns in Biodiversitätsprojekten, unter anderem in Zusammenarbeit mit der Biologischen Station Düren. Maßnahmen wie Blühstreifen, Ernteverzicht und Agrarumweltprogramme tragen dazu bei, Lebensräume für Insekten und Wildtiere zu erhalten und die Artenvielfalt aktiv zu fördern.
Nachhaltigkeit bedeutet für uns auch Regionalvermarktung. Unsere Kartoffeln sollen auf möglichst kurzem Weg zu unseren Kundinnen und Kunden gelangen – frisch, transparent und mit minimalem Transportaufwand.

Ein zentraler Bestandteil unseres Betriebskonzepts ist die Kreislaufwirtschaft. Um dem globalen Ressourcenverlust und dem Klimawandel entgegenzuwirken, setzen wir auf möglichst geschlossene Kreisläufe innerhalb unseres Hofes. Wir erzeugen einen Teil unserer Energie selbst über Photovoltaikanlagen, nutzen Nebenprodukte effizient weiter und vermeiden unnötige Abfälle. Aussortierte oder nicht vermarktungsfähige Kartoffeln dienen als wertvolles Futter für unsere Milchkühe. Das Grundfutter für die Tiere bauen wir überwiegend selbst an.
Auch Energie wird mehrfach genutzt: Bei der Kühlung der Milch entsteht Wärme, die wir über Wärmerückgewinnung als warmes Wasser im Betrieb weiterverwenden. Der anfallende Kuhmist und die Jauche gelangen schließlich wieder als natürlicher Dünger zurück auf unsere Felder – ein geschlossener Kreislauf, der Ressourcen schont und die Böden langfristig stärkt.
So verstehen wir nachhaltige Landwirtschaft: verantwortungsvoll, regional verwurzelt und zukunftsorientiert – heute und für kommende Generationen.
Unser Betrieb im Überblick
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Ackerbau: 125 ha in Kooperation
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Anbaukulturen: Getreide, Kartoffeln, Zuckerrüben, Raps, Silomais
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Tierhaltung: Milchviehhaltung
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Weitere Schwerpunkte: Direktvermarktung
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Ansprechpartner:
Christian Hourtz T. +49(0) 171. 4993797
Kristine Hourtz T. +49 (0) 178. 5068069
Echtzer Straße 32 · 52379 Langerwehe-Geich



